Partnerschaften richten Organisationen und Kooperationspartner um konkrete gemeinsame Arbeiten herum aus – gemeinsame Veranstaltungsorganisationen, gemeinsames Forschungsschreiben, Infrastrukturteilung oder die Entwicklung gemeinsamer Bildungs- und Anwendungsprogramme.
Was Partnerschaften bedeuten
Partnerschaften sind praktische Beziehungen, die auf gemeinsamer Arbeit aufgebaut sind. Partnerorganisationen stellen Zeit, Aufmerksamkeit, Fachwissen, Finanzmittel, Infrastruktur oder institutionelle Kapazitäten bereit und erhalten im Gegenzug eine Zusammenarbeit mit dem Institut und seiner Community. Partnerschaften sind keine Sponsoring-Beziehungen oder passive Mitgliedschaften – sie sind aktive, bilaterale Austausche mit konkreten Ergebnissen, die beiden Parteien sowie dem gesamten Active Inference Ökosystem zugutekommen.
Formen der Zusammenarbeit
Partnerschaften nehmen verschiedene Formen an, je nach Zielen der Partner und der aktuellen Kapazität des Instituts. Häufige Partnerschaftsaktivitäten umfassen: gemeinsame Ausrichtung von Workshops, Symposien oder Bildungsveranstaltungen; Mitverfassen von Forschungsarbeiten oder Bildungsmaterialien; Zusammenführung rechnerischer und Speicherressourcen; Entwicklung gemeinsamer Kurse, Werkzeuge oder Datensätze; Vernetzung von Gemeinschaften und Forschungseinrichtungen; sowie Zusammenarbeit bei Förderanträgen und geförderten Forschungsprojekten.
Wer arbeitet mit dem Institut zusammen?
Die aktuellen Institute-Partner sind First Principles First, eine Forschungszusammenarbeit, die sich für eine Wissenschaft von achtsamen Agenten, Gesellschaften und Beobachterlanguages einsetzt, sowie Numen Games, das einen spielerischen Organisationsrahmen und ein Open-Metaverse-RPG aufbaut. Lazy Dynamics, das die Entwicklung von RxInfer-PRO leitete und die RxInfer/ReactiveBayes Open-Source-Community mitbegründet hat, war vom Institut 2025 bis 2026 Partner. Die Partner arbeiten in den Bereichen Computational Neuroscience, Kognitionswissenschaft, Ökologie, Wirtschaft, Ingenieurwesen, Gesundheitswesen und anderen Bereichen, in denen Active Inference angewendet wird. Das Applied Active Inference Symposium ist seit vielen Jahren ein zentraler Treffpunkt für Partner und Kooperationspartner.
Wie man ein Partner wird
Die Partnerschaft folgt einem sechsstufigen Prozess. Phase 0 (Initialer Kontakt) ist ein explorativer Gesprächsversuch, um festzustellen, ob Philanthropie, direkte Projektbeteiligung oder eine formelle Partnerschaft am besten zu den Zielen und Kapazitäten einer Organisation passt. Phase 1 (Antrag einreichen) fordert die Organisation auf, einen Partnerschaftsantrag auszufüllen, der sich über fünf Bereiche erstreckt: Organisationsinformationen; Übereinstimmung mit der Mission des Instituts; der Umfang, Dauer und Unterstützung der vorgeschlagenen Partnerschaft; Erwartungen und Verpflichtungen der Partnerschaft sowie zusätzliche unterstützende Informationen wie Referenzen. Phase 2 (Überprüfung & Auswahl) ist die interne Bewertung des Instituts hinsichtlich Passung und Wirkung; Phase 3 (Formelles Abkommen) schließt eine schriftliche Partnerschaftsvereinbarung ein, die Beiträge, Rollen und Kontaktpersonen festlegt; Phase 4 (Planungsbesprechung) legt gemeinsame Ziele und einen Aktionsplan für 6 bis 12 Monate fest; und Phase 5 (Fortlaufende Zusammenarbeit) ist die nachhaltige, sich entwickelnde Beziehung mit regelmäßigen Updates und Rückmeldungen. Fragen, Vorabfragen und abgeschlossene Anträge richten Sie an blanket@activeinference.institute mit [PARTNERS] im Betreff.
Zusammenhängende Programme
Partnerschaften verbinden oft mit Fördermitteln und Philanthropie. Partner können gemeinsam mit dem Institut Stipendien beantragen. Organisationen, die das Werk des Instituts unterstützen möchten, ohne eine formelle Zusammenarbeit, können über den Philanthropie-Weg beitragen.